Produkte · Coil- und Rollenhandling
Coil- und Rollenhandling
Horizontale Coilzange mit Handrad
Lastaufnahmemittel für horizontal liegende Stahlcoils
Ein manuell verstellbares Lastaufnahmemittel mit Trapezgewindetrieb für horizontal liegende Stahlcoils, besonders geeignet bei begrenzter Bauhöhe unter dem Kranhaken.
- Bis zu 10 t
- Tragfähigkeit
- 300–2.200 mm
- Coilbreite



Produktbeschreibung
Die horizontale Coilzange mit Handrad von HENDL ist ein mechanisches Lastaufnahmemittel zum Heben und Umsetzen horizontal liegender Stahl- und Metallcoils mit einem Brückenkran. Die Produktfamilie bietet Tragfähigkeiten bis zu 10 Tonnen und Coilbreiten von 300 bis 2.200 mm. Die manuell verstellbaren Arme und die kompakte Bauweise sind besonders bei begrenzter Bauhöhe unter dem Kranhaken von Vorteil. Die Armgeometrie kann an besondere Coilbreiten und einen großen Bereich von Coildurchmessern angepasst werden.
Standardtragfähigkeit und Abmessungen
- Tragfähigkeit
- bis zu 10 Tonnen.
- Coilbreite
- 300–2.200 mm.
- Armverstellung
- manuelles Handrad, das eine Trapezgewindespindel antreibt.
Das Handrad positioniert die Arme und bringt keine zusätzliche Klemmkraft auf.
Der Spindeltrieb bietet Widerstand gegen Rückdrehen und neigt zur Selbsthemmung, ist aber keine separate formschlüssige Sicherheitsverriegelung.
Schutzauflagen an den Kontaktflächen können aus Polyurethan, Gummi oder Polyamid geliefert werden.
Geeignet für Anwendungen mit geringer Bauhöhe unter dem Haken.
Sonderbreiten und -durchmesser werden auftragsbezogen konstruiert.
Funktionsprinzip
Der Bediener verstellt die Position der Greifarme über das Handrad passend zur Coilgeometrie. Das Handrad dient der mechanischen Positionierung, nicht dazu, eine zusätzliche Klemmkraft auf das Coil aufzubringen. Die Armbewegung wird über eine Trapezgewindespindel übertragen. Der Spindeltrieb bietet einen erheblichen Reibungswiderstand gegen Rückdrehen und neigt zur Selbsthemmung; er ist jedoch keine separate formschlüssige mechanische oder sicherheitstechnische Verriegelung. Armposition, Kontaktflächen, Lastgeometrie und Krananbindung müssen vor dem Heben geprüft werden.
Auswahl
Bei der Geräteauswahl werden maximales Coilgewicht, minimale und maximale Breite, Innen- und Außendurchmesser, Schwerpunkt, Armausladung, Anordnung des Kranhakens und verfügbare Bauhöhe unter dem Haken berücksichtigt. Die veröffentlichte Tragfähigkeit von bis zu 10 Tonnen und der Breitenbereich von 300–2.200 mm beschreiben die Produktfamilie; sie bedeuten nicht, dass jede Kombination von einem einzigen Gerät abgedeckt wird. Bei deutlich abweichenden Coildurchmessern kann die Armgeometrie neu konstruiert werden. Der Werkstoff der Kontaktauflagen wird nach der Oberflächenempfindlichkeit des Coils und den Einsatzbedingungen gewählt.
Sonderabmessungen und anwendungsspezifische Optionen
Die Armgeometrie kann an nicht standardmäßige Coilbreiten und Durchmesserbereiche angepasst werden. Schutzauflagen an den Kontaktflächen können passend zur Lastoberfläche aus Polyurethan, Gummi oder Polyamid gewählt werden. Bei eingeschränkter Bauhöhe unter dem Kranhaken kann die Geometrie von Lastaufnahmemittel und Aufhängung für die Anwendung konfiguriert werden. Diese Anpassungen bedeuten nicht, dass ein einzelnes bestehendes Gerät einen unbegrenzten Abmessungsbereich abdeckt.
Technische Angaben für ein Angebot
Für eine Angebotsanfrage benötigen wir maximales Coilgewicht, minimale und maximale Breite, Innen- und Außendurchmesser, Anforderungen an die Coiloberfläche, Abmessungen des Kranhakens, verfügbare Bauhöhe unter dem Haken, Lageranordnung und Einsatzhäufigkeit. Wenn mehrere Coildurchmesser gehandhabt werden, geben Sie bitte den vollständigen Durchmesserbereich und, wenn möglich, Fotos oder Lagepläne an.
Fragen
Welche Tragfähigkeit und welchen Coilbreitenbereich gibt es?
Die Produktfamilie von HENDL bietet Lösungen bis zu 10 Tonnen für Coilbreiten von 300 bis 2.200 mm. Unterschiedliche Coilbreiten und -durchmesser lassen sich mit einer anwendungsspezifischen Armgeometrie abdecken. Die Eignung wird für jede Kombination aus Gewicht und Abmessungen geprüft.
Klemmt das Handrad das Coil, und ist die Spindel vollständig selbsthemmend?
Nein. Das Handrad positioniert die Arme mechanisch; es ist nicht dafür vorgesehen, eine zusätzliche Klemmkraft aufzubringen. Die Trapezgewindespindel bietet einen erheblichen Widerstand gegen Rückdrehen und neigt zur Selbsthemmung. Dies darf nicht als separate Sicherheitsverriegelung oder als unter allen Bedingungen garantierte Selbsthemmung verstanden werden.
Ist der Einsatz bei begrenzter Bauhöhe möglich, und wie wird die Coiloberfläche geschützt?
Ja. Die kompakte mechanische Bauweise ist von Vorteil, wenn die Bauhöhe unter dem Kranhaken begrenzt ist. Kontaktauflagen aus Polyurethan, Gummi oder Polyamid können je nach Coiloberfläche und Einsatzbedingungen gewählt werden.
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